Deutschland ist Doppeleuropameister !!!
Bei den UW.Rugby-Europameisterschaften in Florenz konnte sich die Deutsche Herrenmannschaft mit einem 2:0-Erfolg über Norwegen den Titel sichern. Nachdem die Vorrundenbegegnung noch 1:1 endete, setzte sich im Finale die deutsche Mannschaft souverän durch. Vom Anpfiff weg hatte das deutsche Team mehr Spielanteile. Der Ball lief sehr gut in den eigenen Reihen, das Forechecking lief äußerst konsequent, immer wieder konnte den Norwegern bereits im Mittelfeld der Ball abgejagt werden. Die viel versprechenden Aktionen vor dem norwegischen Tor häuften sich. So konnte Weißenberger in der 12. Minute ein Zuspiel von M. Schottmüller zur Führung verwandeln. Norwegen begann in der Folge den Druck nach vorne zu verstärken ohne das deutsche Abwehrbollwerk um Gandlau und J. Schottmüller und deren Torverteidiger ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.  Nach dem Wechsel weitere Angriffsbemühungen der Norweger. Das Team drängt auf den Ausgleich, allerdings immer wieder unterbrochen durch deutsche Angriffe, darunter sehr schnelle Konter. Einer dieser aus der eigenen Abwehr getauchten blitzschnellen Angriffe führte in der 25. Minute zu einer Zwei-gegen-zwei-Situation vor dem norwegischen Korb. Per Doppelpass zusammen mit Klett wurden die norwegischen Verteidiger ausgespielt und durch M. Schottmüller die Vorentscheidung erzielt. Das Deutsche Team war sehr gut in das Turnier gestartet: Einen Sieg gegen Italien hatten alle Experten auf dem Programm. So war auch niemand überrascht, dass Deutschland nach Körben von Dresely (2.Minute), L.Tadda (4.) Heckrath (10.), wiederum Dresely (11.) A. Weißenberger (12.) und erneut L.Tadda (15.) bereits zur Pause deutlich mit 6:0 vorne lag. Nach dem Seitewechsel unveränderte Überlegenheit mit Körben von J.Schottmüller (25.), Pahl (20. und 26.), erneut J.Schottmüller (29.) und M.Schottmüller (30.) zum auch in dieser Höhe verdienten 11:0-Erfolg. Im zweiten Spiel trafen Deutschlands Aktive auf die sehr schwache Vertretung der Schweiz. Bereits zur Pause führte das Team nach Körben von Dingel und Weißenberger (je 4), Pahl (3), Gandlau, Heckrath, Tadda sowie Martin und Jochen Schottmüller mit 16:0. Nach dem Seitenwechsel steckt das Team dann etwas zurück. Nach weiteren Körben von Gandlau, Walcher und Pahl (je 2) sowie Burr, Dresely, Dingel und Prowald steht es am Ende 26:0. Der deutsche 3:0-Sieg gegen Tschechien drückt die Überlegenheit nur mäßig aus. Viele klare Chancen wurden leichtfertig vergeben. Nach stürmischen Angriffen erzielt Tadda die Führung, die Gandlau per souverän verwandelten Strafwurf erhöht. Nach dem Wechsel ist wiederum Tadda erfolgreich. Auch eine fünf Minuten Zeitstrafe gegen Dingel steckt das Team problemlos weg, die Tschechen kommen während der gesamten Strafzeit nicht aus dem eigenen Drittel heraus. Auch gegen Angstgegner Dänemark hatte Deutschland erstaunlich wenig Mühe. Bereits zur Pause führt das Team nach Körben von Pahl (8.Minute), J. Schottmüller (11.), Gandlau (12.) und Tadda (12.) klar mit 4:0. Nach der Pause konnten Tadda (18.), Dingel mit einem tollen Konter (20.), Klett (21.), Rost (23.), Burr (24.) und Gandlau (27.) auf 10:0 erhöhen. Gegen Österreich lag das deutsche Team nahezu 30 Minuten im Angriff. Österreichs Auswahl wehrte sich nach Kräften, konnte aber dennoch Körbe durch Dingel (6.Minute), Gandlau (10.), Tadda (12.) und Pahl (14.) bis zur Pause nicht verhindern. Nach dem Wechsel ist Rost (16. und 21.) zweimal erfolgreich, ehe Tadda (23.) den 7:0-Endstand herstellt. Selbst in Überzahl während einer Strafzeit steht Austrias Team unter Druck und kann die Mittellinie nur ganz selten überqueren. Im Spiel um den ersten Platz in der Vorrunde hat Deutschland gegen Norwegen zunächst Vorteile, ohne eine Chance zur Führung ausnutzen zu können. Sieben Sekunden vor dem Seitenwechsel kann Norwegen einen schnellen Konter zur Führung abschließen. Nach dem Seitenwechsel verteiltes Spiel, insbesondere beeindruckt das aktive aber etwas ungestüme Forechecking des deutschen Teams. Chancen entstehen auf beiden Seiten. Die Norweger greifen nun immer wieder mit viel Druck über die Wandseite an. Ohne Erfolg! Schließlich kann Deutschland drei Sekunden vor dem Ende durch Weißenberger ausgleichen. Deutschland trifft im Halbfinale erneut auf Dänemark und bestätigt die Favoritenrolle eindeutig. Das Anschwimmen wird zwar verloren, trotzdem steht es bereits nach 15 Sekunden durch Gandlau 1:0. Die Dänen kommen nicht ins Spiel und so erhöhen Dingel (5. Minute), M. Schottmüller (9.) Pahl (10.) wieder M. Schottmüller (12.), Dresely (13.) und Burr (14.) auf 7:0 bis zur Pause. Nach dem Wechsel erzielen Nosseir (18.) und Pahl (19.) schnell weitere Körbe. Danach steckt das Team einen Gang zurück bis Tadda (27.) und erneut Burr (29.) in der Schlussphase den 11:0-Sieg festschreiben. Erfreulich aus Malscher Sicht ist, dass mit Christian Prowald, Jochen und Martin Schottmüller, und den Damen Silene Siegwart und Laura Dörflinger, fünf Aktive aus Malsch im Team spielten, und mit ihren Leistungen die Berufung ins Team bestätigten. Auch deutschlands Damen sind wieder Europameister. In Florenz setzte sich das Team im Finale mit 2:1 gegen Norwegen durch. Dabei sah es zunächst gar nicht so gut aus. Im Finale hatten zunächst die Norwegerinnen leichte Feldvorteile, das Spiel brachte Chancen auf beiden Seiten, ohne dass es einem Team gelang in Führung zu gehen. So gingen die Teams torlos in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich zunächst kein Team Vorteile verschaffen. In der 20. Minute gingen Norwegens Damen mit 1:0 in Führung. In der Folge dann stürmische Angriffe der deutschen Zwölf und in der 24. Minute kann Deitelhoff den Ausgleich erzielen und nur wenige Sekunden später gelingt Seeber sogar der Führungstreffer. Mit Geschick kann das Team den Vorsprung über die Zeit retten, der Jubel ist groß. Deutschlands Damen sind Europameister und haben den 2005 an Norwegen verlorenen Titel zurück geholt. Der Damenwettbewerb beginnt mit der Begegnung Deutschland gegen Norwegen. Das deutsche Team dominiert die Partie und erzielt durch Brendle und Seeber eine beruhigende 2:0-Pausenführung. Diese wird im zweiten Durchgang durch Richter und Schlue zum 4:0-Sieg ausgebaut. Deutschlands Damen schlagen die sich verzweifelt wehrenden Italienerinnen ebenfalls deutlich mit 22:0. Die Treffer erzielten: Siegwart, Dörflinger und Vehlow (je 3), Graf, Griebl, Seeber und Ringelmann (je 2), Deitelhoff, Schlue, Schulte, Möling und Walcher. Wichtige Hinweise auf die Spielstärke des Finalgegners sollte die zweite Vorrundenbegegnung gegen Norwegen bringen. Die Partie verläuft zunächst sehr ausgeglichen und zur Pause steht es 0:0. Nach dem Seitenwechsel gelingt Vehlow die Führung. Wenige Minuten später nutzt Norwegen eine Überzahl zum Ausgleich. Noch in derselben Minute bedeutet ein von Deitelhoff verwandelter Strafwurf die erneute Führung. Norwegen drängt und schafft in der 27. Minute den Ausgleich, der wiederum nur wenige Augenblicke später durch Walcher mit dem Korb zum 3:2-Endstand beantwortet wird. Das letzte Vorrundenspiel gegen Italien ist dann wieder eine eindeutige Geschichte. 24:0 (14:0) steht es am Ende und Vehlow und Schlue (je 4), Griebl (3), Dörflinger, Reiffenstiel, Brendle, Richter und Deitelhoff (je 2) sowie Moling, Seeber und Ringelmann tragen sich in die Torschützenliste ein. |