Michel UND Fridolin beim TSV Malsch

Der kleine weiße Hai Michel und sein Freund Fridolin, der kleine rote Krebs, waren die Hauptfiguren bei einem Vorlese- und Bastelnachmittag im Clubhaus des Tauchsportvereins Malsch.

Zwölf Knirpse aus der Malscher Tauchsportverein-Szene, dabei fast die komplette Pinguin-Trainingsgruppe, lauschten, als Clubkind Lara die Geschichte über die Invasion der Tütenquallen vorlas und verfolgten aufmerksam die Bilder zur Geschichte auf der Leinwand.

Michel musste als erstes mit seinen scharfen Zähnen seinen Freund Fridolin befreien, der sich in eine Plastiktüte verirrt hatte. Dann konnten die Beiden Esmeralda, der Seeschildkröte helfen, deren Kopf in einer anderen Plastiktüte steckte. Überall auf den Muscheln und Korallen des Riffes lagen Plastiktüten, noch viele andere kleine Fische hatten sich in den Tüten verfangen. Die drei begannen zusammen mit den anderen Meeresbewohnern die Tüten einzusammeln, einen ganzen Berg hatten sie bald zusammen. Den Müll befestigten die Tiere an den Haken der Angler und bald war das Riff wieder sauber. Trotz dieser tollen Aktion der kleinen Riffbewohner bleiben Plastikmüll und die darin gespeicherten Schadstoffe eine echte Gefahr für Tiere und Menschen, insbesondere das zu feinsten Teilchen zerriebene „Plastik-Plankton“, das mit der Nahrung von Tieren und Menschen aufgenommen wird. Gegen diese Gefahr vorzugehen sollten wir nicht den kleinen Meeresbewohnern überlassen. Den Beitrag zum Schutz der Meere kann jeder leisten indem er seinen Plastikverbrauch einschränkt und den trotzdem entstehenden Müll verantwortungsvoll entsorgt.

(Literatur: Gerhard Wegner und Johanna Ricker, Michel der kleine Meeresschützer, Sharkproject, Offenbach)